Pfarrbrief Advent / Weihnachten

Montag, 30. November 2020

Hier gibt es den Pfarrbief zur Advents- / Weihnachtszeit.


Corona: Gottesdienstbesuch Schutzkonzept (ab 08.11.2020)

Montag, 2. November 2020

Zu den bereits seit 01.05.2020 geltenden Maßnahmen gilt ab 08.11.2020 ergänzend die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auch auf Sitzplätzen während des ganzen Gottesdienstes.

1. Der Zugang zu den öffentlichen Gottesdiensten wird begrenzt. Die Zahl der zugelassenen Gottesdienstbesucher in geschlossenen Räumen darf die vorgeschriebene Zahl entsprechend der Raumgröße nicht überschreiten. Gottesdienstvorsteher und alle, die Dienste übernehmen, sind als Teilnehmende zu zählen.

2. Der Zugang zur Kirche wird von Ordnern geregelt. Diese erfassen die Zahl der Gottesdienst- besucher und kontrollieren die Einhaltung des vorgeschriebenen Mindestabstandes. Haushaltsgemeinschaften werden beim Gottesdienstbesuch nicht getrennt, aber jede Person einer Haushaltsgemeinschaft zählt bzgl. der möglichen Gesamtzahl der Gottesdienstbesucher.

3. Der vorgeschriebene Abstand ist mindestens 1,5 m in jede Richtung.

4. Auch beim Betreten oder Verlassen der Kirche muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden und der Abstand gewahrt bleiben. Vor dem Gebäude dürfen sich keine Gruppen bilden.

5. Von der Teilnahme am Gottesdienst auszuschließen sind Menschen mit Symptomen einer COVID-19-Erkrankung oder jeglichen Erkältungssymptomen, soweit dies durch Sichtkontrolle beim Zutritt erkennbar ist. Im Zweifel ist der Zutritt nicht gestattet. Darüber entscheidet der Ordner.

6. Die Teilnahme am Gottesdienst geschieht auf eigene Gefahr.

7. Menschen, die zu einer Corona-Risikogruppe gehören, werden aus Gründen des Selbstschutzes dringend gebeten auf den Gottesdienstbesuch zu verzichten.

8. Weitgehend wird auf den Gemeindegesang verzichtet. Auf musikalische Begleitung durch Chor oder Orchester wird verzichtet.

9. Auf Zeichen beim Friedensgruß per Handschlag, Umarmen etc. wird weiterhin verzichtet.

Die Dispens von der Erfüllung des Sonntagsgebotes bleibt bis auf weiteres erteilt.


Pfarrbrief Oktober / November

Montag, 5. Oktober 2020

Hier gibt es den aktuellen Pfarrbrief.


Pfarrbrief September

Montag, 7. September 2020

Hier gibt es den aktuellen Pfarrbrief.


Aufruf zum “Weltkirchlichen Sonntag des Gebets und der Solidarität”

Freitag, 28. August 2020

Liebe Schwestern und Brüder,

die Corona-Pandemie hat die Welt nach wie vor fest im Griff. Überall fürchten Menschen, sich mit dem Virus anzustecken. Die Infektionen haben weitreichende Folgen. Die Krankheitsverläufe sind unterschiedlich, nicht wenige enden tödlich. Die notwendigen Schutzmaßnahmen erschweren aber auch generell die menschlichen Beziehungen. Insbesondere die älteren Menschen, aber auch die Kinder leiden darunter. Corona bedroht auch das öffentliche Leben und die Wirtschaft. In unserem Land sind viele Betriebe und Unternehmen in ihrer Existenz bedroht, was Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit für viele Frauen und Männer mit sich bringt. Als Kirche sind wir auch betroffen: Ein reges Gemeindeleben ist kaum möglich und die Gottesdienste können nur eingeschränkt gefeiert werden. Das alles besorgt uns sehr. Wir nehmen Teil an den Nöten und Ängsten, die die Corona-Pandemie auslöst, und tragen mit unseren Möglichkeiten dazu bei, die Krise zu bewältigen.

Zugleich stellen wir aber auch fest, dass es uns in Deutschland weitaus besser geht als den allermeisten Menschen in anderen Ländern und Weltgegenden. Wir verfügen über einen funktionierenden Staat, über eine stabile Gesundheitsversorgung und auch über die materiellen Möglichkeiten, die Notlagen zu lindern sowie die Wirtschaft einigermaßen in Schwung zu halten. All das ist für den größten Teil der Menschheitsfamilie nicht möglich. Die Armen in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa sind von der Corona-Krise ungleich schwerer betroffen als wir. Die Wohnverhältnisse und die Armut verhindern Hygiene und Distanz, allzu oft fehlt der Zugang zu Gesundheitsdiensten. Unzählige verlieren ihre materielle Lebensgrundlage, weil sie keine Arbeit mehr finden. Aktuellen Studien zufolge wird die Zahl der Hungernden infolge der Pandemie um viele Millionen anwachsen.

In dieser dramatischen Lage sind auch wir in Deutschland gefordert. Als Deutsche Bischofskonferenz rufen wir deshalb gemeinsam mit unseren Bistümern, den kirchlichen Werken und den Orden zu einem „Weltkirchlichen Sonntag des Gebets und der Solidarität“ auf. Er soll in allen Kirchengemeinden am 6. September 2020 begangen werden. Die Gläubigen sind eingeladen, sich an diesem Tag über die Konsequenzen der Pandemie weltweit zu informieren und für die Leidtragenden in aller Welt zu beten. Wir bitten auch um eine großzügige Spende für die Corona-Hilfe in der Weltkirche – bei der Kollekte oder auf anderen Wegen. Beten wir und helfen wir! Zeigen wir als Christen, was uns angesichts dieser globalen Krise aufgetragen ist.

Für das Bistum Erfurt
gez. Bischof Dr. Ulrich Neymeyr


Pfarrbrief Pfingsten 2020

Freitag, 29. Mai 2020

Hier gibt es den aktuellen Pfarrbrief.


Corona: Gottesdienstbesuch Schutzkonzept (aktualisiert)

Freitag, 24. April 2020

Seit dem 25. April ist es wieder möglich, dass wir Gottesdienste in unseren Kirchen feiern können. Es gilt die normale Gottesdienstordnung (für aktuelle Veränderungen bitte die Vermeldungen beachten). Allerdings sind dabei gewisse Auflagen zu beachten.

Die genauen Vorgaben des Generalvikars bzw. eine kurze Zusammenfassung für jedes Gemeindemitglied finden Sie hier.

Die anfangs geltende Begrenzung der Teilnehmerzahl auf 30 wurde inzwischen modifiziert und ist abhängig von der Größe der Kirche (Mindestabstände müssen eingehalten werden).

Auch Gemeinderäume können unter Auflagen wieder genutzt werden.

Selbstverständlich gelten auch die sonst üblichen Hygieneregeln.


Ostersonntag MDR-Livestream aus dem Erfurter Mariendom

Donnerstag, 9. April 2020

Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) überträgt am Ostersonntag, 12. April, ab 11 Uhr den Ostergottesdienst mit Bischof Ulrich Neymeyr per Video-Livestream aus dem Erfurter Mariendom. Die Übertragung erfolgt auf den Webseiten mdr.de und mdr-thueringen.de. Wegen der Corona-Krise wird der Gottesdienst nur nichtöffentlich gefeiert. Weitere Streaming-Angebote finden sich auf bistum-erfurt.de/corona.


Corona: Brief Pfr. Schönefeld

Donnerstag, 9. April 2020

Liebe Gemeinde!

bleiben wir im Gebet füreinander und miteinander verbunden - nehmen wir besonders all jene mit in unser Beten, die an Krankheiten leiden, die alleinleben, die Verantwortung tragen und helfend zupacken.

Da ich immer noch keine öffentlichen Gottesdienste feiern darf, wird der Vorraum der Kirche St. Josef (täglich von 9 -11 Uhr) für ein stilles Gebet offen sein. Dort finden Sie auch kleine gesegnete Osterkerzen zum Mitnehmen. Aussetzung des Allerheiligsten und stille Anbetung ist täglich um 18.00 Uhr.

Ich feiere stellvertretend für die Gläubigen täglich die Heilige Messe unter Ausschluss der Öffentlichkeit und zwar sonntags um 9.00 Uhr und werktags um 8.00 Uhr. Jeder kann diese Hl. Messen im geistlichen Sinne mitfeiern. Menschen mit konkreten Anliegen kann der Priester in der Hl. Messe gedenken. In diesem Fall wenden Sie sich bitte direkt an Pfarrer Schönefeld oder an das Pfarrbüro.

Trotz allem wünsche ich Ihnen gesegnete Ostertage.
Pfarrer Schönefeld


Sonderkollekten trotz Corona

Montag, 6. April 2020

In der Fastenzeit ist es üblich, in manchen Gottesdiensten Sonderkollekten für bestimmte Anliegen zu halten. Da wegen der COVID-19-Pandemie keine öffentlichen Gottesdienste stattfinden können, kann dies nicht in gewohnter Weise geschehen.

Die Hilfswerke sind trotzdem auf großzügige Spenden angewiesen. Statt in den Klingelbeutel zu spenden, können Sie Ihre Gabe direkt überweisen oder ein entsprechend beschriftetes Kuvert im Pfarrbüro abgeben bzw. in den dortigen Briefkasten einwerfen.

Nähere Informationen:

MISEREOR-Fastenaktion am 5. Fastensonntag, 29. März 2020
Palmsonntagskollekte für das Heilige Land, 5. April 2020


Hirtenbrief unseres Bischofs

Dienstag, 31. März 2020

Liebe Mitchristen,

„Du brauchst dich vor dem Schrecken der Nacht nicht zu fürchten,
noch vor dem Pfeil, der am Tag dahin fliegt,
nicht vor der Pest, die im Finstern schleicht,
vor der Seuche, die wütet am Mittag.“ (Psalm 91)

Seit etwa 2.500 Jahren beten Juden und Christen diesen Psalm. In unserer heutigen westlichen Welt mit einer hochentwickelten Medizin glaubten wir, Seuchen – heute sprechen wir von Epidemien – gehörten der Vergangenheit an. Jetzt  erleben wir, dass dem nicht so ist: Kranke und Sterbende, überlastete Krankenhäuser, Hausarrest aus Angst vor Infektionen, unabsehbare wirtschaftliche Konsequenzen, Sorge um die Menschen in Entwicklungsländern und die Flüchtlinge. Können wir so wie frühere Generationen auf Gott vertrauen? Fühlen wir uns in Gott geborgen?

Mein Blick fällt auf das Bild des Gekreuzigten. Ich habe ein Bild des „Gehülfen“, des Kruzifixes auf dem Hülfensberg vor Augen. Ich denke an die Kreuzigungsdarstellung, die Matthias Grünewald im 16. Jahrhundert für den Altar des Antoniterklosters in Isenheim im Elsass gemalt hat. Die in das dortige Spital aufgenommenen Kranken wurden zunächst vor dieses Bild gelegt, dass Jesus Christus am Kreuz nicht nur mit den Wunden der Geißelung zeigt, sondern auch mit den Symptomen der damals grassierenden Mutterkornvergiftung, die bei vielen zum Erstickungstod führte. Die Gemeinschaft mit Jesus Christus im Leiden gab den Kranken Kraft und Trost. Wenn der Altar aufgeklappt wurde, wurde das Bild von der Kreuzigung überdeckt von einer Darstellung des auferstehenden Christus, die genauso berühmt geworden ist wie die Kreuzigungsdarstellung. Die Gemeinschaft mit Jesus Christus in der Angst, im Leiden und im Sterben mündet in die Gemeinschaft mit ihm in der Auferstehung. Das ist die unerschöpfliche Quelle des Trostes und der Zuversicht unseres christlichen Glaubens.

In der Passionswoche und in der Osterwoche konzentrieren wir uns auf diese Quelle unseres Glaubens, wir schneiden sie gewissermaßen wieder frei von allem Gestrüpp des Alltags, das sie möglicherweise überwuchert hat. Wir verhüllen die Kreuze, um Jesus Christus auf seinem Leidensweg zu begleiten und seine Auferstehung zu feiern. Es schmerzt viele Christen, die Priester und auch mich selbst sehr, dass wir die Gottesdienste nicht gemeinsam feiern können. Wir halten uns an die behördlichen Maßnahmen, um alte und kranke Menschen zu schonen und eine Überlastung des Gesundheitssystems zu vermeiden. Wir wissen, dass es weitaus größere Sorgen gibt bei denen, die erkrankt sind oder die um ihre wirtschaftliche Existenz fürchten und wir hören nicht auf, Gottesdienste zu feiern:

Ich bitte Sie dringend, gerade in diesem Jahr das Gedächtnis des Leidens und des Todes Jesu Christi zu begehen und seine Auferstehung zu feiern. Das geht auch zu Hause. Ich denke nicht nur an die Übertragung von Gottesdiensten und Gebetszeiten im Fernsehen, im Radio und im Internet, sondern ich möchte Sie herzlich einladen, auch zu Hause gemeinsam oder alleine zu beten und zu singen und die rituellen Zeichen der Heiligen Woche auch zu Hause zu vollziehen: Sie können auch zu Hause einem Kruzifix einen besonderen Platz geben. Sollten Sie keines haben, können Sie eines basteln oder malen. Sie können das Kreuz verhüllen. Sie können am Palmsonntag die Matthäuspassion lesen und das Kreuz mit einem grünen Zweig schmücken. Sie können am Gründonnerstag ein Agapemahl feiern mit Brot und Wein. Sie können am Karfreitag die Johannespassion lesen und das Kreuz enthüllen. Sie können in der Osternacht eine kleine Osterkerze zum Kreuz stellen. Sie können die Lieder singen, die Sie mit diesen Tagen verbinden. Auf der Homepage unseres Bistums und in der Kirchenzeitung „Tag des Herrn“ finden Sie viele Anregungen. Ich bin mir sicher: Solche häuslichen Andachten werden Sie intensiver erleben, als wenn Sie den Gottesdienst in der Kirche mitfeiern. Sie werden die biblischen Texte anders hören, wenn Sie sie selbst vorlesen. Sie werden die Liedtexte bewusster wahrnehmen, wenn Sie sie zu Hause singen. Und an diese Erfahrung werden Sie immer denken, wenn wir im kommenden Jahr die Gottesdienste wieder gemeinsam in der Kirche feiern können und die Lieder von der Orgel begleitet miteinander singen können.

In der vorletzten Strophe des Liedes „O du hochheilig Kreuze“ (GL 294) heißt es:
„Zeig deine Kraft und Stärke,
beschütz uns all zusammen
durch deinen heilgen Namen.“

Ich wünsche Ihnen und allen, die zu Ihnen gehören, Gottes Schutz und Segen.
Ihr Bischof Ulrich Neymeyr


Corona: Hausgottesdienst Ostern Ideen / Vorschläge

Donnerstag, 9. April 2020

Bistum Erfurt: Hausgottesdienste Gründonnerstag / Karfreitag / Osterzeit

Bistum Erfurt: Gottesdienst - Aufzeichnungen aus dem Bistum

Hausgottesdienst Vorschläge: Jesuiten Frankfurt

Podcast: Dominikaner St. Albertus Magnus Braunschweig

Online Kigo (Kindergottesdienst aus Karlsruhe)